Institut für Kreativitätspsychologie

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Susana Martinez

Susana Martinez Neurographik Trainerin

Ich bin Neurographik Trainerin i. A.

Mein Vortragsthema:
Das Kreuz der Anden

Termin: 22.03.2020 um 12:00 Uhr

Das Andenkreuz (Quechua: tawa chakana) ist ein im Hochland Boliviens und Perus gebräuchliches Symbol, das auf die Inka zurückgeht. Die vier Richtungen symbolisieren dabei die vier Himmelsrichtungen, das Loch in der Mitte den Nabel der Welt (ICH) –  Jede Ecke steht für einen Kalendermonat. Die Stufung zwischen den Balken steht für die Dreiteilung der Welt in Unterwelt, Welt der Menschen und Götterwelt bzw. oberer Welt, je 3 Ecken stehen für eine Jahreszeit.
Das Andenkreuz beinhaltet in Kurzform das komplette Leben, das sich in einem Jahr abspielt – mit allem drum und dran. Meine Idee ist, aus dem Zentrum (ICH) Feldlinien zu ziehen und durch jede Ecke (Monat) bis zum Rand zu ziehen. Dabei bin ich in Gedanken bei dem, was dieser Monat für mich bringen wird oder was ich in diesem Monat verwirklichen kann. So viele Linien wie nötig. Als 2. Schritt Kreise erkennen und zeichnen, diese sind meine Aufgaben / Projekte. Anschließend Kolorieren und Fixieren.

Das brauchst Du zum Mitzeichnen für meinen Vortrag:
Download chakana-eller-inkak.pdf - bitte vorher ausdrucken!

 

Über mich:

Ich bin 58 Jahre, geboren bin ich in La Paz Bolivia (Südamerika). Dort durfte ich eine wunderschöne Kindheit und Jugend erleben, mit meinen Schwestern, meinen Eltern und meiner Großmutter. Meinen Eltern, haben beide ihre Wurzeln in Europa, mein Vater ist Spanier und als Kind nach Südamerika geflüchtet (Franco Revolution), meine Mutter wurde in La Paz geboren, aber ihre Eltern sind nach dem Ersten Weltkrieg aus Deutschland (Bayern) nach Südamerika geflüchtet. Nach meinem Abitur machte ich mich auf die Reise, um meine Wurzeln zu entdecken und kennenzulernen, landete in der Schweiz als au Pair und verliebte mich. Ich lebe jetzt 38 Jahre hier in der Schweiz in der Nähe von Basel, habe 2 Töchter (27 und 24), lebe mit meinem Partner, arbeite 100% in einem Pharma-Unternehmen im Büro. Vor 4 Jahre starb meine beste Freundin bei einem schrecklichen Unfall. Wir hatten die letzten 15 Jahre zusammen Tai Chi gemacht und auch unterrichtet. Wir waren Seelenverwandte. Ihr Tod hat mich sowas von durchgeschüttelt, dass ich mich gefragt habe: "was wolltest Du immer machen und hast es nicht gemacht??" Es war schnell klar: Ich möchte mit Menschen arbeiten, das ist meine Berufung. 2 Monate später habe ich mit einer Ausbildung als Psychosynthese Therapeutin angefangen. Die Ausbildung dauerte 3 ½ Jahre. Diese psychosoziale Therapie ergänzt sich und passt wunderbar mit der Neurographik zusammen. Mein Traum ist, in Zukunft nur noch mit der Neurographik und PS zu arbeiten, raus aus dem Büro!