Institut für Kreativitätspsychologie

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Prinzip 9 der Neurographik

Prinzip 9 der Neurographik

Die Welt besteht aus Figuren und Linien
Zehn Prinzipien der Neurographik

Unerwartetes zusammenbringen

Im Eingangsbereich unseres Verlagshauses in Moskau hing damals ein fasinierendes Bild: Darauf war ein Portrait des Verlagschefs Hubert Burda zu sehen. Klar erkennbar, scheinbar eine messerscharfe Fotografie.

Wenn man sich allerdings weiter näherte, so sah man plötzlich, dass sich dieses Foto aus tausenden kleinen Aufnahmen zusammensetze, Situationen aus seinem Leben, Mitarbeiter, Kollegen, Weggefährten.
Eine tolle Idee. Und gleichermaßen ein zeitgemäß umgesetztes Bauprinzip, das schon wesentlich älter ist. Das Bauprinzip unseres Universums. Wir wissen, dass scheinbar größere Einheiten sich immer weiter in Bestandteile zerlegen lassen.

Warum das nicht auch beim Bearbeiten komplexer Lebensthemen nutzen? Genau das tun wir in der Neurographik. Wie im 6. Prinzip schon beschrieben, ist es ein großes Anliegen, Komplexität zu vereinfachen und dadurch dem Wesentlichen auf die Spur zu kommen. Indem ich die Welt (meine Vorstellungswelt, meine innere Landkarte zu einem ausgewählten Thema) in archetypische geometrische Figuren zerlege, mache ich es mir leichter, sie zu durchdringen.

Und dank der Linie schaffe ich das, was Hubert Burda gerne "connect the unexpected" nennt: Ein Netzwerk, das Dinge miteinander in Beziehung bringt, die bis dato in meinem Bewusstsein meilenweit auseinander lagen...

Das 9. Prinzip: Die Welt besteht aus Figuren und Linien

Das 9. Prinzip zeigt Euch Jörg Lehmann, Neurographik Master-Trainer beim Institut für Kreativitätspsychologie